Cheswicks Idee: In Zukunft sucht sich jeder User Orte auf Landkarten aus - möglichst nahe herangezoomt kennt nur er den genauen Punkt. Es solle sich dabei um eine Gegend handeln, die der Benutzer nie selbst besucht habe, so der IT-Spezialist - der Ort, an dem man die Kindheit verbracht habe, sei beispielsweise keine gute Idee, da für Hacker nachvollziehbar, erklärte er gegenüber "MSNBC".
Wer sich für einen Ort entschieden habe, erhalte daraus ein zwanzigstelliges Passwort, das aus zehn Zeichen für den Längen- und zehn für den Breitengrad bestehe. Dieses System sei für Hacker und ihre Programme unknackbar, so Cheswick. Bereits seit zehn Jahren existieren Passwortsysteme, bei denen Bilder angeklickt werden müssen - diese können jedoch mit Trojanern, die die Mausbewegungen aufzeichnen, ausspioniert werden. Das soll mit dem Landkarten-System nicht möglich sein, schließlich ist der genaue Zoom-Grad dem Programm unbekannt, ebenso wie welche Landkarte verwendet wurde.
Ob das System für die breite Masse schnell und einfach genug zu benutzen ist, hat Cheswick noch nicht getestet. Er geht jedoch davon aus, dass die Bequemlichkeit bei der Passwortwahl aufgrund immer mehr Hackerattacken bald in den Hintergrund treten wird.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.