17.07.2020 05:00 |

Hautpflege

Empfindlich wie eine Porzellanpuppe

Sensible Haut reagiert besonders auf Umwelteinflüsse und Zusatzstoffe in Kosmetika. Daher gilt es, bei der Pflege achtsam vorzugehen und gezielt gut verträgliche Produkte auszuwählen.

Einer Umfrage des Fachportals „kosmetik transparent“ zufolge, nimmt das Problem von Hautirritationen sprunghaft zu. So leiden bereits 21 Prozent der Österreicher des Öfteren unter spannender und trockener Haut. Bei 20 Prozent reagiert das Organ leicht auf äußere Einflüsse mit Störungen. Rund 22 Prozent der Österreicher haben Akne, etwa 16 Prozent unreine Haut. Circa jeder Zehnte klagt über fettige Stellen, die stark glänzen und Rötungen aufweisen.

Trotzdem wollen sich Frauen aber zumindest ab und zu schminken, etwas gegen Fältchen und Alterserscheinungen tun und, ohne Angst vor Nebenwirkungen, Kosmetik verwenden. Damit dies möglich ist, macht es zunächst Sinn, eine Hautanalyse durchführen zu lassen. Denn es kommt darauf an, ob Trockenheit das vorrangige Problem darstellt, Fett, Pickel oder auch eine Mischform verschiedener Hauttypen vorliegen.

Grundsätzlich gilt: weniger ist mehr. Bleiben Sie bei einer Produktlinie, die Sie gut vertragen und verzichten Sie generell auf Duft- und Farbstoffe, übrigens auch in der Körperpflege. Das Gesicht konsequent reinigen (morgens und abends), keine alkoholhaltigen Gesichtswässer verwenden, besser Schaum oder Milch. Spezieller öliger Augen Make up-Entferner macht Sinn, damit man nicht reiben muss. Auf beruhigende Inhaltstoffe, die Reizungen und Rötungen lindern, achten. Es können übrigens auch ätherische Öle zu Irritationen führen (Naturkosmetik). Probieren Sie neue Mittel erst einmal vorsichtig aus, an der Innenseite der Unterarme testen. Mit Peeling sparsam umgehen.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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