Eine aktuelle Umfrage des Netzbetreibers ONE zeigt, dass das Handy nicht mehr länger nur ein Gerät für Jugendliche und Berufstätige ist. Auch immer mehr ältere Menschen setzen auf mobile Kommunikation. Bemerkenswert ist dabei, dass Österreicher ab 60 Jahren eher auf Wertkartenhandys setzen(65 %), während Jüngere eher Vertragshandys (55 %) bevorzugen. Handybesitzer ab 70 Jahre haben sogar zu 75 Prozent ein Wertkartenhandy.
Während sich 65 Prozent der 14- bis 59-Jährigenihr Handy selbst gekauft haben, sind es bei den Österreichernab 60 nur 54 Prozent. Bei den Jüngeren kommen geschenkteHandys von diversen Bekannten und Verwandten. Ab 60-Jährigewerden zumeist von ihren Kindern beschenkt - 65 Prozent der Beschenktenab 60 haben ihren mobilen Begleiter von ihren Kindern erhalten.Ein Drittel der unter 60-Jährigen (31 %) meint, dass Familieund Freunde kontrollieren können, was man gerade macht, wennman ein Handy hat. Bei den Älteren liegt der Anteil derer,die das glauben bei 41%.
9 von 10 aller Altersgruppen (91 %) fühlensich sicherer, wenn sie das Mobiltelefon dabei haben. Die ständigeErreichbarkeit ist für über 70 Prozent (73 %) der Befragteneiner der großen Vorteile, gefolgt von der Möglichkeiteinfacher mit Freunden oder Familie Kontakt zu halten (66 %).Nur bei der Akzeptanz der neuen Technologien und mit deren Umganggibt es altersbedingte Unterschiede. 54 Prozent der ab 60-Jährigeninteressieren sich explizit nicht für neue Medien wie Mobiltelefonieoder Internet, während bei den Jüngeren nur knapp einDrittel (29 %) Desinteresse zeigt. Ein Drittel der Handybesitzerab 60 Jahre (33 %) findet Handys kompliziert, bei den unter 60-Jährigenist es nur ein Viertel (24 %).
Immerhin noch 47 Prozent der Älteren sehendas Handy als ständigen Begleiter, bei den 14- bis 59-Jährigenhaben zwei Drittel (63 %) ihr Mobiltelefon immer bei sich. EinDrittel der älteren Österreicher (31 %) unterstelltSchülern, dass sie das Handy zum Schummeln verwenden. Beiden Jüngeren glauben das hingegen nur 19 Prozent.
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