26.06.2020 09:13 |

Nach Unfällen

Mailand testet Polizisten mit E-Scootern

Nachdem es in Mailand zuletzt wiederholt zu Unfällen mit E-Scootern gekommen ist, setzt die italienische Metropole im Stadtzentrum jetzt Polizisten mit elektronischen Tretrollern zur Kontrolle ein. Vorerst acht Polizisten sollen auf und mit den Geräten die Radwege kontrollieren.

Wie die Tageszeitung „Corriere della Sera“ berichtet, hat die Zahl der E-Tretroller und Fahrräder auf den Mailänder Radwegen nach Ende des Lockdowns stark zugenommen. Viele meiden die öffentlichen Verkehrsmittel, in denen strenge Abstandsregeln eingehalten werden müssen, und setzen auf grüne Mobilität. Dabei kam es zuletzt wiederholt zu Unfällen mit E-Tretrollern.

Um mehr Menschen auf das Rad zu bringen, gewährte die italienische Regierung einen 500 Euro-Bonus für den Erwerb von Rädern, E-Bikes oder E-Scootern. Fahrradgeschäfte werden mit Nachfragen gestürmt. Der Absatz von Zweirädern ist seit Ende des Lockdowns stark gestiegen. Damit festigt sich ein Trend, der bereits 2019 begonnen hatte. 1,71 Millionen Fahrräder wurden 2019 in Italien verkauft, das sind sieben Prozent mehr als im Jahr davor. Beim Absatz von Elektro-Fahrrädern wurde ein Plus von 13 Prozent gemeldet. Die Nachfrage sei so stark, dass man bei einigen Modellen bis Februar 2021 warten muss.

Großstädte wie Rom und Mailand wollen verstärkt Autospuren in geschützte Radwege umbauen. Zehn lange Verbindungen von Nord- bis Süditalien will die Regierung in den nächsten Jahren errichten.

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