05.05.2020 09:15 |

Nest Wifi

Google bringt neuen Mesh-Router nach Österreich

Der US-Internetgigant Google bringt neue Hardware nach Österreich: den Mesh-WLAN-Router Nest Wifi. Der Router verspricht Gigabit-Datenraten und kann in größeren Häusern und Wohnungen mit weiteren Zugangspunkten (sogenannten Satelliten) mit integriertem Lautsprecher zum lückenlosen Mesh-WLAN ausgebaut werden, in dem der Nutzer stets mit dem schnellsten verfügbaren Zugangspunkt verbunden ist.

Bei Nest Wifi handelt es sich um den Nachfolger des Mesh-Systems Google Wifi, das die Kalifornier auch in Österreich schon länger verkaufen. Google verspricht für die neue Generation unter Idealbedingungen eine Verdopplung der Übertragungsgeschwindigkeit und eine 25 Prozent bessere Abdeckung.

Direktvertrieb über Googles Online-Shop
Den neuen Router und die Erweiterungen vertreibt Google direkt über seinen Online-Shop. Im Paket kosten Router und Satellit 260 Euro, den Router allein verkauft Google für 160, die Satelliten für 140 Euro. Die neuen Geräte sollen mit bestehender Google-Wifi-Infrastruktur kompatibel sein.

Nest Wifi bietet 802.11ac-WLAN (MU-MIMO) mit Übertragungsraten von bis zu 2200 Megabit, Bluetooth Low Energy, eine Steuerung für Smart-Home-Geräte und einen 1,4 Gigahertz schnellen Vierkern-Prozessor, dem ein Gigabyte RAM zur Seite steht. Es gibt zwei Gigabit-Netzwerkports, Optimierungstechnologien wie Client-Roaming und Beamforming. Das zu 45 Prozent aus Recycling-Kunststoff gefertigte Gerät wiegt rund 900 Gramm.

Mesh-Satelliten mit integriertem Lautsprecher
Die Erweiterungs-Access-Points bieten Gigabit-WLAN mit bis zu 1200 Megabit Übertragungsrate und verfügen über einen eingebauten Lautsprecher mit 40-Millimeter-Treiber und Bluetooth-5.0-Konnektivität. Mikros, um Googles Sprachassistenten nutzen zu können, sind in den Satelliten ebenfalls enthalten. Größe und Gewicht entsprechen etwa jenem des Hauptrouters, die Recycling-Quote beim Gehäuse liegt bei 40 Prozent.

Mesh-WLAN bezeichnet großflächige WLAN-Netze aus mehreren einzelnen Zugangspunkten, die sich für den Nutzer so anfühlen, als handle es sich um ein einziges großes WLAN-Netz. Damit das funktioniert, müssen die WLAN-Komponenten über einheitliche Software verfügen und miteinander kommunizieren, damit Endgeräte stets jenen Zugangspunkt mit dem besten Empfang im abgedeckten Gebiet ansteuern.

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