Mit einem Programm, das IP-Adressen von Computern anzeigt, von denen aus eine Datei heruntergeladen wird, hat ein Leser des "Gizmodo"-Blogs die Liste der interessierten Firmen erstellt. Selbstverständlich kann man nicht ausschließen, dass es sich lediglich um einzelne Mitarbeiter handelt, die das Dokument aus Neugierde heruntergeladen haben. Auch eine Verwendung zur Berichterstattung - unter den Namen finden sich Fernsehkanäle und Verlagshäuser - ist wahrscheinlich.
Dennoch liegt der Verdacht nahe, dass die Daten zumindest von einigen der betreffenden Firmen zu geschäftlichen Zwecken verwendet und ausgewertet werden sollen - ein weiterer Aufreger für Datenschützer.
Apple, Scientology, Siemens & Co.
Hier die Namen jener Firmen, von deren Computern aus die Liste der öffentlichen Profile heruntergeladen wurden:
A.C. Nielsen; Agilent Technologies; Apple; AT&T, möglicherweise Macrovision; Baker & McKenzie; BBC; Bertelsmann Media; Boeing; Scientology; Cisco Systems; Cox Enterprises; Davis Polk & Wardwell; Deutsche Telekom; Disney; Duracell; Ernst & Young; Fujitsu; Goldman Sachs; Halliburton; HBO & Company; Hilton Hospitality; Hitachi; HP; IBM; Intel; Intuit; Levi Strauss & Co.; Lockheed-Martin Corp; Lucasfilm; Lucent Technologies; Matsushita Electric Industrial Co; Mcafee; MetLife; Mitsubishi; Motorola; Northrop Grumman; Novell; Nvidia; O'Melveny & Myers; Oracle Corp; Pepsi Cola; Procter and Gamble; Random House; Raytheon; Road Runner RRWE; Seagate; Sega; Siemens AG; Sony Corporation; Sprint; Sun Microsystems; Symantec; The Hague; Time Warner Telecom; Turner Broadcasting System; Ubisoft Entertainment; Unisys; United Nations; Univision; USPS; Viacom; Vodafone; Wells Fargo; Xerox PARC.
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