Verhütung

An die „Pille“ nur einmal im Monat denken

Gesund
11.01.2020 05:02
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nicht ständig an die Einnahme denken müssen - das wäre ein großer Fortschritt für Frauen, die täglich eine Tablette zur Verhinderung einer Schwangerschaft schlucken. Denn vergisst man darauf, ist es mit der Sicherheit vorbei.

Kommt nun eine neue Generation der oralen Verhütung? US-Wissenschafter vom Massachusetts Institute of Technology forschen an der Einmonatspille: Kunststoffarme halten diese über Wochen im Magen fest, danach sollen sie sich auflösen.

Das Hormon Levonorgestrel, ein gängiger Wirkstoff der Antibabypille, wird in die Arme des sternförmigen Kunststoffes eingebracht und diese so gefaltet, dass das Ganz in eine Gelatinekapsel passt. Löst sich die Kapsel auf, öffnet sich der Wirkstoffträger. Er bleibt so lange vor Ort, bis ihn die Magensäure zerteilt hat. Die Reste werden ausgeschieden.

Eva Rohrer, Kronen Zeitung

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