Rückruf bei Mazda USA

Software-Fehler sorgt für spontane Vollbremsungen

Digital
28.12.2019 14:12
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der japanische Autohersteller Mazda muss in den USA Zehntausende Fahrzeuge vom Typ Mazda 3 zurückrufen, weil sich in die neuesten Modelle ein Software-Fehler eingeschlichen hat. Der führt zu potenziell gefährlichen spontanen Vollbremsungen. Wer einen betroffenen Mazda 3 fährt, sollte den Bremsassistenten Smart Braking System (SBS) deaktivieren.

Wie die US-Niederlassung des japanischen Automobilriesen meldet, betrifft der Rückruf knapp mehr als 35.000 Autokäufer in den USA. Ob auch Mazda-Kunden in anderen Regionen betroffen sind, ist derzeit noch unklar.

Laut Hersteller ist der Grund für die per Warnton angekündigten spontanen Vollbremsungen ein Programmierfehler. Er sorgt dafür, dass betroffene Fahrzeuge gelegentlich Objekte auf der Straße erkennen, die gar nicht da sind. Es folgt der Alarmton, ein Hinweis am Armaturenbrett und eine Vollbremsung.

Bisher keine Unfälle, aber Risiko evident
Mazda betont, dass der Software-Fehler bislang zu keinen Unfällen geführt habe. Das Risiko, bei einer spontanen Vollbremsung auf freier Strecke einen Auffahrunfall zu provozieren, ist allerdings evident. Fahrer betroffener Mazda-3-Modelle können das Risiko minimieren, indem sie den Bremsassistenten beim Start deaktivieren, berichtet das IT-Portal „Engadget“.

Bei den meisten betroffenen Fahrzeugen - es handelt sich um die Modelljahre 2019 und 2020 - lässt sich das Problem per Update beheben, es sollte also zu keinen längeren Werkstattaufenthalten kommen. Bei frühen Modellen müsse allerdings die Elektronik getauscht werden, berichten US-Medien.

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