Patentstreit beendet

Microsoft muss 200 Millionen US-Dollar zahlen

Digital
18.05.2010 13:34
Im Patentstreit zwischen dem US-Unternehmen VirnetX und Microsoft ist eine Entscheidung gefallen: Der Software-Riese aus Redmond zahlt an die Firma einmalig 200 Millionen US-Dollar (rund 157 Millionen Euro) und erhält im Gegenzug die Nutzungsrechte an den von VirnetX beanspruchten Patenten.

VirnetX hatte Microsoft im Jahr 2007 wegen der angeblich illegalen Nutzung von Patenten zum Netzwerkprotokoll für sichere Internetverbindungen und einer Methode für sichere Kommunikation in virtuellen privaten Netzwerken verklagt.

Im heurigen März sprachen die Geschworenen die Redmonder wegen der rechtswidrigen Nutzung der Patente in Windows und dem MS Office Communicator schuldig. Bei der Gelegenheit verurteilten sie Microsoft zu einer Zahlung in Höhe von 106 Millionen Dollar.

Im Anschluss weitete VirnetX die Klage auf Windows 7 und Windows Server 2008 aus. Mit der nunmehrigen Zahlung scheint der Streit aber beigelegt. Microsoft war zuvor noch mit einer Beschwerde gegen die Klage beim US-Patentamt abgeblitzt.

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