Als eine der ersten Internetseiten mit arabischer Adresse - also in arabischer Schrift komplett von rechts nach links geschrieben, war am Freitag etwa die Website des ägyptischen Kommunikations- und Informationsministeriums (Bild) erreichbar. Als nächstes sollen nun chinesische, singhalesische, tamilische und thailändische Internetadressen folgen. Auch Russland will möglichst bald kyrillische Domainnamen ermöglichen.
Seit der Entwicklung der ersten Vorläufer des Internets vor rund 40 Jahren war das Netz - ausgehend von der englischen Sprache - durch die lateinische Schrift geprägt. Immer mehr Internetseiten allerdings gibt es auch auf anderen Sprachen und in anderen Schriften - nur ihre Adresse musste sich bisher immer aus lateinischen Buchstaben zusammensetzen. Auch die deutschen Umlaute sind erst seit kurzer Zeit möglich.
Laut ICANN nutzen allerdings mehr als die Hälfte der weltweit 1,6 Milliarden Internetnutzer eigentlich Sprachen, die nicht in der lateinischen Schrift geschrieben werden.
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