Eingemischt

Opera schlägt sich in Flash-Streit auf Seite von Apple

Web
07.05.2010 12:44
Im Streit zwischen Apple und Adobe um dessen Flash-Software hat sich nun auch Opera eingemischt. Mit den Worten "Wenn Flash erst einmal auf einem Gerät läuft, kann man bald ein Ei darauf kochen" schlägt sich der norwegische Browseranbieter auf die Seite des kalifornischen Computerkonzerns.

Wie Opera-Produktanalyst Phillip Grønvold gegenüber dem britischen "TechRadar" einräumt, seien aktuelle Internet-Inhalte von Flash abhängig. "Wenn du Flash entfernst, hast du nicht mehr das Internet von heute", sagte er. Die Zukunft, so Grønvold, gehöre jedoch den offenen Web-Standards – und Flash sei nun mal keiner.

Insbesondere beim Abspielen von Videos sei Flash "wenig sinnvoll". Die Akkulaufzeit leide und der Prozessor werde überfordert, sagte Grønvold, und schließt mit seinem eingangs angeführten Hitze-Argument zur Eier-Kochfähigkeit von Flash. Wenn Adobe künftig nicht konstant in die Kritik geraten wolle, müsse es offene Web-Standards aufnehmen.

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