Bei der Überprüfung einiger zum Verkauf angebotener Accounts hätten sich diese allesamt als auffällig neu erwiesen. Die offensichtlich fiktiven Nutzer hätten jeweils nicht mehr als ein oder zwei Kontakte gehabt und auch sonst keinerlei typische Online-Aktivitäten gezeigt. Daraus ließe sich schließen, dass die Accounts etwa über Spamming künstlich angelegt worden seien.
Wie es in vorherigen Meldungen hieß, habe der Cyper-Kriminelle bisher trotzdem bereits 700.000 Profil-Infos verkauft. Pro 1.000 Konto-Informationen verlangte "Kirllos" dafür je nach Anzahl der Freunde zwischen 25 und 45 US-Dollar.
Aufgeflogen war der "Großhandel" mit den Daten des Social-Networks durch Einträge in einem Hacker-Forum, über das Security-Spezialisten zufällig stolperten.
Facebook ist seit längerem ein beliebtes Ziel für Cyberangriffe. Meist versuchen Gauner, die Daten der Nutzer über Phishing-Mails auszuspionieren.
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