Die 55 Staaten der OSZE wollen gemeinsam gegen rassistische Propaganda im Netz vorgehen. Seit letzter Woche wird das Web geradezu von gefälschten Mails überschwemmt, die von einem Virus verbreitet werden. Auf einer Konferenz in Paris wollen sich die Länder in einer Charta zu einem entschlossenen Vorgehen gegen Intoleranz und Rassismus im Web verpflichten.
Viele Rassisten und Neonazis verstecken sichin der Anonymität des Internet und posten ihre Hasstiradenin Internet-Foren oder publizieren Verschwörungstheorienund Propaganda auf einschlägigen Webseiten. Das internationale Medium macht vor Grenzen nicht halt undist dadurch nahezu unkontrollierbar. Auf der Pariser Konferenzsoll auch die Verantwortlichkeit von Providern, Surfern und Webseiten-Betreibervon einander abgegrenzt werden.
Um dem immer stärker werdenden Rassismus-AufkommenHerr zu werden, wollen die OSZE-Staaten in Paris eine Charta unterzeichnen,in der ein gemeinsames Vorgehen dagegen beschlossen wird. Skeptischsind allerdings die USA, wo die Meinungsfreiheit als höchstesGut gilt. Das Verbreiten von Hass könne aber auch in denUSA sehr wohl verboten werden, meinen Beobachter.
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