Michael Moores Film „Fahrenheit 9/11“ wird anscheinend zu einer echten Gefahr für George W. Bush, denn die Konservativen kämpfen mit allen Mitteln gegen den kritischen Streifen. Die von den Republikanern finanzierte Homepage „Move America Forward“ hat jetzt eine Schwarze Liste von Kinobetreibern veröffentlicht, die den Film zeigen wollen.
Obwohl die Betreiber der Seite es nicht einmalschaffen den Filmtitel richtig zu schreiben (sie schreiben Farenheit),haben sie sich auf Michael Moore eingeschossen. User werden aufgefordert,Mails an die Vertreter der Filmindustrie zu senden. Angeblichsind mittlerweile sogar schon Morddrohungen eingegangen. "DerFilm könnte gezeigt werden um neue Al-Kaida-Mitglieder zurekrutieren", behaupten die Republikaner. Der mit der goldenenPalme in Cannes ausgezeichnete Film behandelt die "gestohlene"Wahl von George Bush vor vier Jahren und die Rolle der USA imIrak-Krieg.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.