Das Gericht forderte den Internetkonzern zudem auf, künftig die Einrichtung von beleidigenden Seiten zu verhindern. Das Argument von Google Brasilien, dafür nicht über genügend technische Mittel und Personal zu verfügen, wies das Gericht mit Verweis auf die bisherigen Aktivitäten des Konzerns in China zurück. In der Volksrepublik habe Google schließlich auch schon entsprechende Vorkehrungen getroffen.
Seine selbst auferlegten Beschränkungen für China hatte Google am Montag nach einem monatelangen Streit über Hackerangriffe und Zensurbestimmungen für beendet erklärt. Die Besucher der Website google.cn werden künftig auf die unzensierte Seite google.com.hk mit Servern in Hongkong umgeleitet. Der weltweiten Nummer eins bei der Internetsuche droht als Gegenmaßnahme für ihren Schritt der Ausschluss aus dem schnell wachsenden Markt in China.
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