Beleidigende Seiten

Google in Brasilien zu Strafgeld verdonnert

Web
24.03.2010 10:26
Weil er beleidigende Seiten in seinem sozialen Netzwerk Orkut nicht zensiert hat, ist der US-Internetriese Google in Brasilien zu einem Strafgeld verdonnert worden. Das Oberste Gericht des nordbrasilianischen Teilstaates Rondonia ordnete am Dienstag eine tägliche Zahlung von umgerechnet 2.100 Euro an, solange die beiden Gruppen mit den Titeln "Scharf gewürzter Tratsch" und "Scharf gewürzter Tratsch, die Rückkehr" online bleiben. Darin werden den Angaben zufolge zwei Jugendliche beleidigt.

Das Gericht forderte den Internetkonzern zudem auf, künftig die Einrichtung von beleidigenden Seiten zu verhindern. Das Argument von Google Brasilien, dafür nicht über genügend technische Mittel und Personal zu verfügen, wies das Gericht mit Verweis auf die bisherigen Aktivitäten des Konzerns in China zurück. In der Volksrepublik habe Google schließlich auch schon entsprechende Vorkehrungen getroffen.

Seine selbst auferlegten Beschränkungen für China hatte Google am Montag nach einem monatelangen Streit über Hackerangriffe und Zensurbestimmungen für beendet erklärt. Die Besucher der Website google.cn werden künftig auf die unzensierte Seite google.com.hk mit Servern in Hongkong umgeleitet. Der weltweiten Nummer eins bei der Internetsuche droht als Gegenmaßnahme für ihren Schritt der Ausschluss aus dem schnell wachsenden Markt in China.

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