PalmOne setzt seine günstige Serie an Zire-Modellen mit zwei neuen Handhelds fort. Während der Zire 72 eine 1,2 Megapixel Kamera, Bluetooth und ein hochauflösendes Farbdisplay hat, bietet der Zire 31 erstmals Farbe auf einen Einsteiger-Handheld. Krone.at hat die beiden Geräte getestet.
Neben den immer leistungsfähigeren PocketPCs haben es die Handhelds aus dem Hause PalmOne immer schwererneue Käufer zu finden. Nachdem der erste Billigst-Zire vorzwei Jahren voll eingeschlagen hat, versucht es Palm jetzt unterdem selben Namen mit neuen, leistungsfähigeren Geräten.
Günstiger Einsteiger-Palm Der Zire 31 Handheld von palmOne ist der erste Low-Budget-Palmmit Farbdisplay. Allerdings ist dieses mit einer Auflösungvon 160x160 äußerst pixelig und fast schon eine Beleidigungfürs Auge. Immerhin besitzt er 14MB verfügbaren Speicherund einen Erweiterungschacht für SD- oder MMC-Speicherkarten.Mit dem Kopfhöreranschluss wird der günstige Palm sogarzum MP3-Player. Darüber hinaus bietet er die üblichenOrganizer-Funktionen zum Verwalten von Kontakten und Terminen.Dank eines 200MhZ ARM-Prozessors arbeitet der Einsteiger-Zireauch weitaus flotter als seine Vorgänger. Das nur 116 Grammschwere schlanke Gerät wird mit einer gummiartigen Klappevor Kratzern geschützt. Das Gerät ist ab 169 Euro erhältlich.
Mobiler Alleskönner Gar kein Einsteiger-Gerät mehr ist der kleinemobile Alleskönner Zire 72. Das hochauflösendes 320x 320 Farbdisplay ist nach dem Test des Zire 31 eine Wohltat fürdie Augen, auch wenn es nicht auf die selbe Farbbrillanz kommt,wie viele Pocket-PCs. Auf der Rückseite des Palms ist eineKameralinse untergebracht mit der Fotos in Megapixel-Auflösunggeschossen werden können. Mit den 32MB Speicher kann derZire als Diktiergerät zum Beispiel 105 Minuten Audio aufnehmen.Auch für kleine Videos lässt sich der Zire verwenden,schade nur, dass man Videos nur bei eingelegter Speicherkartedrehen kann. Für 339 Euro bekommt man auch drahtlose Connectivityüber Bluetooth.
Schnell und vielfältig Die Konfigurationen für die meisten Bluetooth-Handyssind bereits voreingestellt und müssen nur mehr ausgewähltwerden. Hätte der Zire 72 noch WLAN, wären alle Wünscheerfüllt gewesen. Ein neuer Intel XScale Prozessor mit 312MHz lässt das Gerät schnell arbeiten. Dank umfangreichenSoftware-Packet kann man auch Word und Excel-Dokumente erstellenund bearbeiten. Trotz seiner Leistungsstärke ist der Zire72 kaum größer und schwerer als sein kleiner Bruder.Eine beigepackte kleine Tasche sorgen für ein kleines Ausstattungsplus.
Fazit: Wer immer noch mit einem alten schwarz-weiß-Palmherumgurkt erhält mit dem Zire 31 ein günstiges Farb-,Speicher- und Multimedia-Update. Der Zire 72 macht mit Megapixel-Kameraund Bluetooth eine gute Figur und stellt eine ernsthafte, weilleichte und handliche Alternative zu Pocket PCs dar.
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