12.02.2019 09:50 |

Marktforscher IDC:

Huawei gräbt Apple in China rasant das Wasser ab

Wegen im Vergleich zur einheimischen Konkurrenz hoher Preise ist der Absatz von Apples iPhones in China zum Jahresende um ein Fünftel eingebrochen. Mit rund 11,8 Millionen verkauften Geräten und einem Marktanteil von 11,5 Prozent belegt der US-Hersteller im weltgrößten Smartphone-Markt damit laut der Analysefirma IDC nur mehr Rang vier.

An der Spitze des Marktes habe der Smartphone-Anbieter und Netzwerkausrüster Huawei seinen Vorsprung noch ausbauen können, erklärte IDC. Der Absatz sei um 23,3 Prozent auf 30 Millionen Smartphones gestiegen - das habe Huawei einen Marktanteil von 29 Prozent eingebracht.

Auf den Plätzen zwei und drei der Smartphone-Rangliste von IDC liegen die chinesischen Marken Oppo und Vivo, die jeweils fast ein Fünftel des Marktes halten. Xiaomi schließt die Top fünf mit zehn Prozent Marktanteil ab. Alle anderen Marken zusammen kommen auf gerade einmal gut ein Zehntel des Marktes.

Chinesen auch in Indien stark
Im gesamten Jahr 2018 sank der Smartphone-Absatz in China laut IDC um 10,5 Prozent auf knapp 398 Millionen Geräte. In Indien hingegen sehen die Marktforscher weiter kräftiges Wachstum mit einem Plus von 14,5 Prozent auf 142,3 Millionen verkaufte Smartphones.

Chinesische Anbieter sind auch hier stark, allen voran Xiaomi als Nummer eins mit einem Marktanteil von knapp 29 Prozent. Den weltweiten Marktführer Samsung sieht IDC auf Rang zwei mit gut 22 Prozent Marktanteil. Danach folgen die chinesischen Marken Vivo (10 Prozent), Oppo (7,2 Prozent) und Transsion (4,5 Prozent).

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