31.01.2019 16:02 |

Frist verstrichen

Werbung in WhatsApp: Im Februar kann es losgehen!

Als Facebook vor recht genau fünf Jahren den Messenger-Dienst WhatsApp übernommen hat, hieß es, das Chat-Programm werde eigenständig bleiben und auf Werbung verzichten. Fünf Jahre später hat WhatsApp-Gründer Jan Koum das Weite gesucht, Facebook will der Chat-App eine gemeinsame Infrastruktur mit seinem Messenger und dem Fotodienst Instagram geben und ab Februar dürfte auch langsam Werbung in WhatsApp Einzug halten.

Wie das IT-Portal „Giga“ berichtet, gab es bei der Übernahme von WhatsApp eine Vereinbarung zwischen den WhatsApp-Gründern und Facebook, wonach die Chat-App während der ersten fünf Jahre im Facebook-Konzern keinen Gewinn abwerfen müsse und keine Werbung darin eingeblendet werden dürfe. Die damals vereinbarte Fünfjahresfrist endet allerdings am 1. Februar 2019. Ab diesem Zeitpunkt darf also bei WhatsApp Werbung eingeblendet werden.

Entsprechende Absichtserklärungen seitens Facebook gab es bereits beim Kauf von WhatsApp. Nach dem Abgang der WhatsApp-Gründer und dem Ablauf der Frist dürfte das soziale Netzwerk nun kaum mehr etwas davon abhalten, tatsächlich Reklame in der Chat-App zu schalten.

WhatsApp-Werbung kommt in den Statusbereich
Dem Bericht zufolge soll die WhatsApp-Werbung zunächst nicht in den Chat-Fenstern angezeigt werden, in denen sich die Nutzer unterhalten. Stattdessen werde man - analog zu Instagram Stories - im Statusbereich von WhatsApp mit Werbung experimentieren. Dort präsentieren die Nutzer temporäre Bilder und Videos - und künftig wohl bisweilen auch Reklame.

Bereits vor einigen Tagen wurde angekündigt, dass die technische Infrastruktur von WhatsApp mit jener von Facebooks Messenger und Instagram verschmolzen werden soll. Das Vorhaben werde von Facebook-Chef Mark Zuckerberg persönlich vorangetrieben und habe das Ziel, die Chats der Nutzer künftig einheitlich zu verschlüsseln, heißt es aus dem Facebook-Umfeld. Datenschützer kritisieren derweil, dass Facebook auf diesem Wege noch mehr Nutzerdaten verknüpfen könne als bisher.

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