Tschechiens Regierung hat eine Überprüfung der Soft- und Hardware der chinesischen Firmen Huawei und ZTE in 160 strategischen staatlichen sowie privaten Institutionen angeordnet. Damit reagiert sie auf einen Bericht der Nationalen Behörde für kybernetische Sicherheit, die in den Produkten der beiden Firmen ein Sicherheitsrisiko sieht.
Bei den betroffenen Institutionen und Firmen handelt es sich um sogenannte kritische Infrastruktur, darunter Netzwerke und Dienstleistungen wie Energie- und Wasserversorgung, Gesundheitseinrichtungen oder Informationssysteme.
NUKIB hatte vor Weihnachten in einem Bericht vor den Produkten von Huawei und ZTE gewarnt. Diese stellten ein „Sicherheitsrisiko“ dar, hieß es zur Begründung. In der letzten Zeit seien „viele Informationen zusammengekommen“, die darauf hinweisen würden, erklärte die Behörde. Huawei wies die Vorwürfe zurück.
Premier Andrej Babis hatte daraufhin bereits alle Mobiltelefone der Marke Huawei in Regierungsbehörden verboten. Später zog er die Anordnung als „verfrüht“ zurück, weil die NUKIB die Warnung „unzureichend erläutert“ habe.









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