25.11.2018 10:44 |

Auf Intel-Prozessoren

Update für Windows 10 macht immer noch Probleme

Das große Oktober-Update für Windows 10, das Microsoft vor einigen Wochen aufgrund massiver Probleme bei vielen Nutzern zurückziehen musste und erst kürzlich wieder veröffentlichte, macht offenbar immer noch Probleme. Auf Rechnern mit Intel-Prozessor kann die Aktualisierung zu Problemen mit dem Grafiktreiber führen. Die Schuld trägt diesmal offenbar nicht Microsoft, sondern Intel.

Wie das IT-Portal „Heise“ meldet, verursacht das Oktober-Update, das Windows 10 auf Versionsnummer 1809 hebt, auf Rechnern mit Intel-Prozessor Probleme mit der Onboard-Grafik. Konkret berichten Nutzer über Probleme mit der Audioausgabe über HDMI und USB-C. Vereinzelt scheint das Update auch zu Fehlfunktionen bei Displayport-Anschlüssen zu führen.

Von den Problemen sind insbesondere Notebooks betroffen, bei denen Intels Onboard-Grafik die verbreitetste Grafiklösung darstellt. Probleme sollen vor allem Geräte machen, auf denen Intels HD-Grafik mit den Treiberversionen 24.20.100.6344 und 6345 betrieben wird.

Microsoft arbeitet bereits an einer Lösung für das Problem. Betroffenen rät der Softwareriese, sich bei Problemen an seinen Kundenservice zu wenden. Damit könnten die Hotlines des Unternehmens zum zweiten Mal binnen weniger Wochen heißlaufen, immerhin hatten sich erst kürzlich aufgrund des fehlerhaften Oktober-Updates viele Kunden gemeldet, die mit Datenverlust gekämpft haben.

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