Sa, 16. Februar 2019
22.11.2018 15:46

Wertungs-Shitstorm

„Fallout 76“ entwickelt sich zum totalen Desaster

Seit der Veröffentlichung des ersten Teils vor 21 Jahren genießt die „Fallout“-Reihe einen guten Ruf. Vor allem die spannende Handlung der Rollenspielserie wurde stets gelobt. Mit dem neuesten Ableger „Fallout 76“, dem ersten Multiplayer-„Fallout“, scheint sich Entwickler Bethesda allerdings verschätzt zu haben. Das Game wird von Kritikern und Spielern verrissen und hat bei einem Käufer sogar zu einem so starken Wutausbrauch geführt, dass er eine Spielehandlung demoliert hat.

Er muss „Fallout 76“ aufrichtig hassen: Auf Twitter erheitert seit Tagen das Video eines Gamers die Community, der nach dem missglückten Versuch, „Fallout 76“ zurückzugeben, vor lauter Wut eine Spielehandlung demoliert.

Tatsächlich ist der Mann im Video nicht der einzige „Fallout 76“-Käufer, der enttäuscht vom ersten Mehrspielertitel der Serie ist. Ein Blick auf das Bewertungsportal Metacritic zeigt: Sowohl Kritiker als auch Spieler sind nicht sonderlich angetan von dem Spiel. Rezensenten geben ihm durchschnittlich 55 von 100 möglichen Punkten. Die Community vergibt eine Tiefstnote von 2,9 von zehn Punkten.

Spielerlebnis von „Fallout 76“ wird schnell fad
Der Grund für die miesen Bewertungen: „Fallout 76“ wird den Testern zu schnell langweilig. Das liege einerseits daran, dass sich Bethesda - eigentlich durchaus mutig - dazu entschieden hat, keine Nichtspielercharaktere ins Spiel einzubauen. Dadurch sind zwar alle Menschen, die man im Spiel trifft, echte Spieler. Doch es mangelt an Figuren, welche die Handlung vorantreiben und der Story Leben einhauchen, wie sie frühere Einzelspieler-Teile stets hatten.

Hinzu kommen laut „Heise“ technische Mängel, eine veraltete Grafik-Engine, eine wenig ansprechende Story-Inszenierung und ein verhunztes System zur In-Game-Kommunikation, das viele Spieler abschalten, weil sie schon bei der Charaktererstellung vom Voice-Chat genervt werden. Gutes finden nur die wenigsten am neuen „Fallout“ - etwa die durchaus detailliert ausgearbeitete postapokalyptische Spielwelt. Doch was nutzt die, wenn man sich letztlich darin langweilt?

 krone.at
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