Mo, 19. November 2018

Einfache Tipps

09.11.2018 06:00

Fitness für die grauen Zellen

Um die geistige Leistungsfähigkeit im meist stressigen Alltag aufrecht zu erhalten, bedarf es neben genügend Pausen auch an ausreichend körperlicher Bewegung.

Unser Gehirn läuft pausenlos auf Hochtouren. „Weil sich Stress sowohl körperlich als auch geistig auswirkt, ist es besonders wichtig, bereits erste Signale bewusst wahrzunehmen und mit gezieltem Abbau entgegen zu wirken“, erklärt Stresspräventionsexpertin Brigitte Zadrobilek. Regelmäßige kleine Pausen und gezielte Übungen zwischendurch halten die „grauen Zellen“ leistungsfähig.

Druck lähmt das Denkvermögen
Ist unser Erregungslevel dauerhaft erhöht  und somit auch die  Ausschüttung der Stresshormone,  beeinträchtigt dies die Signalwege des Gehirns. Studien zufolge kommt es sogar zum Schrumpfen der Gehirnmasse, da absterbende Nervenzellen nicht schnell genug durch neue ersetzt werden können.  „Multitasking“, d. h. ständiger Wechsel zwischen mehreren Tätigkeiten oder häufige Arbeitsunterbrechungen stellen hohe Anforderungen an jene Bereiche, die kurzzeitig Informationen bereithalten. Dies führt in Folge zum Nachlassen von Konzentration und Leistung sowie Erhöhung der Fehlerquote.

Unser Gehirn braucht Bewegung
Körperliche Betätigung regt sowohl die Aktivität als auch die Durchblutung der Hirnzellen an, reduziert Stresshormone und fördert sogar das Entstehen neuer Nervenzellen. Werden Bereiche verschiedener Hirnareale regelmäßig gemeinsam aktiviert, stärkt dies ihre Vernetzung und Leistungsfähigkeit. Bewegungsformen, die Koordination verlangen (Sportarten wie Tanzen, Aerobic, Klettern, Jonglieren) sowie feinmotorische Übungen, vor allem mit Fingern, Händen, Zehen oder Füßen wirken sich positiv auf die Denkleistung aus.

Regelmäßig kurze Pausen einlegen
Nach eineinhalb bis zwei Stunden lässt unsere Leistungsfähigkeit nach. Legen Sie daher spätestens alle 90 Minuten eine Pause von 5 bis 10 Minuten ein. Regelmäßige kurze Auszeiten sind effektiver als wenige längere bei gleicher Gesamtdauer. Vor allem ältere Arbeitnehmer profitieren von solchen Minipausen, da es dem Körper und Geist mit zunehmendem Alter schwerer fällt, den Stress zu bewältigen und man sich langsamer von Belastungen erholt.

Experten empfehlen an einem achtstündigen Arbeitstag rund 20 bis 30 solcher kurzen Unterbrechungen. Das Spektrum reicht von einfachen Übungen oder Augengymnastik, Rückenübungen bis zu Meditation.

Gesundheitsredaktion, Kronen Zeitung

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