11.09.2018 12:44 |

In 26 Ländern

Kinderpornos: Grazer PC führte zu 153 Verdächtigen

In Wien und Graz sind nach einem Hinweis der deutschen Polizei drei Männer ausgeforscht worden, die auf ihren PCs Kinderporno-Material gespeichert hatten. Laut Landespolizeidirektion Steiermark handelt es sich um einen 40-jährigen Grazer und zwei Wiener, 68 und 22 Jahre alt. Die ausgewerteten Daten führten weltweit zu weiteren 153 Personen, die nationalen Polizeibehörden wurden verständigt.

Die drei Österreicher hatten laut Informationen vom Dienstag über eine ausländische Website Zugriff auf das kinderpornografische Material erlangt. Der Grazer war bereits Ende 2016 ins Visier der deutschen Ermittler geraten, nachdem er Kinderpornos mit einem deutschen Staatsbürger getauscht hatte. Bei einer Hausdurchsuchung konnten schließlich mehrere Tausend Dateien - Bilder und Videos - sichergestellt werden.

Die mit dem Datenmaterial weitergeführten Ermittlungen wurden nun nach rund eineinhalb Jahren abgeschlossen, dabei führten die Spuren von einer Website zur nächsten. Die Beamten des Landeskriminalamtes Steiermark forschten weitere 153 Verdächtige aus insgesamt 26 Ländern auf allen Kontinenten aus. Der 40-jährige Grazer wurde bereits im November 2017 am Landesgericht für Strafsachen Graz zu einer Haftstrafe verurteilt.

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