Opel balanciert seine Identität unter dem Dach des PSA-Konzerns neu aus. Erstmals seit der Übernahme durch die Franzosen gibt Opel mit einer Studie einen Ausblick auf künftige Modelle und die neue Designsprache. Ideenträger ist ein elektrisches Mini-SUV namens GT X Experimental, das mehr sein will als der nur Ausblick auf den nächsten Crossover.
Der 4,06 Meter lange Crossover zeigt das kommende Markengesicht, dem Opel den Namen „Vizor“ verpasst hat - in Anlehnung an ein Motorhelm-Visier. Hier rahmt es Scheinwerfer, Tagfahrlicht, Kameras und Sensoren ein. Außerdem soll der „Opel-Kompass“, ein Zusammentreffen von Motorhaubenfalte und Grafik des Tagfahrlichts, künftig für ein unverwechselbares Erscheinungsbild sorgen. Der Innenraum wurde laut dem Hersteller „entschlackt“, dominierendes Element im Cockpit ist ein einzelner großer Bildschirm, der eine Vielzahl an Bedienfunktionen zusammenfasst. Opel nennt den zurückgenommenen Stil „Pure Panel“.
Bei der Technik der Studie sind die Rüsselsheimer weniger formulierfreudig. Klar ist nur, dass ein Elektromotor als Antriebsquelle an Bord ist, den Strom liefert ein 50 kWh großer Akku. Auf komplett autonomes Fahren legt die Studie - anders als die meisten aktuellen Konzepte der Konkurrenz - keinen Wert, immerhin sorgen Level-3-Funktionen beim Fahrer für Entspannung.
Als erstes Modell dürfte der 2019 erwartete Kleinwagen Corsa Elemente der neuen Gestaltungs-Ära tragen. Voll entfalten soll sich die neue Linie ab Mitte der 2020er-Jahre.
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