Eine Frage des Geldes

US-Milliardär will Googles Vormacht im Internet stoppen

Web
20.11.2009 12:56
Wir befinden uns im Jahre 2009 nach Christus. Das ganze Internet ist von Google besetzt. Das ganze Internet? Nein! Ein unbeugsamer US-Milliardär namens Mark Cuban leistet Widerstand. Der laut "Forbes" auf Platz 446 der reichsten Menschen der Welt rangierende Self-Made-Milliardär und Besitzer der "Dallas Mavericks" verrät in seinem Blog, wie man den Eroberungsfeldzug des Suchmaschinengiganten stoppen könnte.
Mark Cuban ist von Googles Vormachtstellung im Internet wenig begeistert. Doch glücklicherweise hat Cuban Geld, viel Geld, und ist offenbar der Ansicht, dass jeder Mensch käuflich ist. Eben alles nur eine Frage des Preises. Um an Googles Thron zu wackeln, rechnet Cuban in seinem Blog (siehe Infobox) vor, bedürfe es lediglich der fast schon läppischen Summe von einer Milliarde US-Dollar.

Cubans Plan, die Popularität von Google zu untergraben, sieht vor, den Betreibern der 1.000 beliebtesten Websites in aller Welt je eine Million US-Dollar zu zahlen. Im Gegenzug dürften die Websites bei Google jedoch nicht mehr unter den ersten Ergebnissen der Trefferliste aufscheinen, wodurch die Suchmaschine für den Anwender zwangsweise weniger attraktiv werden würde. Die Folge: ein Abwandern der Nutzer von Google zu anderen Anbietern.

Wer diese anderen Anbieter sein könnten, liegt auf der Hand: Microsoft und Yahoo. Beide Unternehmen könnten laut Cuban auch gleich als Investoren für dieses "unmoralische" Angebot auftreten. Da die Wettbewerbshüter in dieser Angelegenheit allerdings auch noch ein Wörtchen mitzureden haben, dürfte Cubans kühne Vision vom gleichberechtigten Internet wohl vorerst nicht aufgehen.

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