Cubans Plan, die Popularität von Google zu untergraben, sieht vor, den Betreibern der 1.000 beliebtesten Websites in aller Welt je eine Million US-Dollar zu zahlen. Im Gegenzug dürften die Websites bei Google jedoch nicht mehr unter den ersten Ergebnissen der Trefferliste aufscheinen, wodurch die Suchmaschine für den Anwender zwangsweise weniger attraktiv werden würde. Die Folge: ein Abwandern der Nutzer von Google zu anderen Anbietern.
Wer diese anderen Anbieter sein könnten, liegt auf der Hand: Microsoft und Yahoo. Beide Unternehmen könnten laut Cuban auch gleich als Investoren für dieses "unmoralische" Angebot auftreten. Da die Wettbewerbshüter in dieser Angelegenheit allerdings auch noch ein Wörtchen mitzureden haben, dürfte Cubans kühne Vision vom gleichberechtigten Internet wohl vorerst nicht aufgehen.










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