Das Ergebnis widerspricht früheren Untersuchungen zu Beginn des Jahrzehnts, in denen vermutet worden war, dass die Online-Aktivitäten zu einem Verlust an engen persönlichen Beziehungen führen. "Die soziale Isolation hat sich seit 1985 nicht sehr verändert", erklärt Keith Hampton, der Hauptautor der Studie. Nur sechs Prozent der 2.512 befragten Erwachsenen erklärten, dass sie niemanden hätten, mit dem sie über wichtige Dinge in ihrem Leben sprechen könnten.
Mit der Nutzung von Online-Netzwerken und Blogs wachse die Wahrscheinlichkeit, dort auch mit Menschen in Kontakt zu kommen, die eine andere Hautfarbe oder eine andere politische Einstellung haben, so die Studie. Das Internet habe auch nicht dazu geführt, dass die Menschen weniger öffentliche Orte besuchen, wie Parks, Cafés oder Restaurants. Das Gegenteil sei der Fall. Die Nutzer von Sozialen Netzwerken würden im Vergleich zu denjenigen, die diese meiden, sogar eher in Beisln gehen.










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