Di, 16. Oktober 2018

Bitcoin-Regulierung

14.03.2018 09:19

IWF-Chefin will „Feuer mit Feuer bekämpfen“

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat dazu aufgerufen, umstrittene Kryptowährungen wie Bitcoin weder zu verteufeln noch ungehindert gewähren zu lassen. Es wäre nicht klug, Kryptowährungen durchweg abzulehnen, schrieb die Französin Lagarde im Internet-Blog des IWF.

„Wir müssen ihr Potenzial sehen, aber auch die Risiken erkennen“, so Lagarde. Sie plädierte für eine Regulierung des Bereichs, also verbindliche Regeln für Kryptowährungen.

Ziel müsse sein, sowohl Gefahren für das Finanzsystem zu verringern als auch Verbraucher zu schützen. Konkret nannte sie die Verwendung von Digitalwährungen zur Geldwäsche oder Terrorfinanzierung. Um das zu vermeiden, könnten eben jene Innovationen hilfreich sein, die Kryptowährungen erst groß gemacht hätten. „Anders ausgedrückt, wir können Feuer mit Feuer bekämpfen“, so die IWF-Chefin.

Blockchain-Technologie und Verschlüsselung
Sie nannte zwei Beispiele: Zum einen könnte die Blockchain-Technik, die hinter vielen Kryptowährungen steht, benutzt werden, um Informationen zwischen Marktteilnehmern und Regulierungsbehörden schneller übertragen zu können. Zum anderen könne die Sicherheit im digitalen Raum durch die Nutzung von Verschlüsselungstechniken oder künstlicher Intelligenz steigen. So könnten beispielsweise verdächtige Transaktionen in Echtzeit erkannt werden.

Wichtig sei, dass in der digitalen Welt dieselben Regeln herrschten wie in der realen Welt. „Aber kein Land kann diese Herausforderung alleine meistern“, sagte Lagarde. Sie rief zu internationaler Zusammenarbeit auf.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.