Fr, 20. Juli 2018

Machen unglücklich

13.03.2018 06:23

Generation Z hat von sozialen Netzwerken genug

Sie sind seit Kindestagen mit dem Internet und seinen sozialen Medien vertraut, und doch scheint die Generation der Mitte der 1990er-Jahre Geborenen, auch Generation Z genannt, von Facebook, Snapchat, Instagram & Co. immer öfter genug zu haben. Unter anderem deprimierten die Plattformen die jungen Erwachsenen, so das Ergebnis einer US-Umfrage.

Der US-Marktforscher Hill Holiday befragte über 1000 Internetnutzer im Alter von 18 bis 24 Jahren zu ihrem Social-Media-Nutzungsverhalten. Das Ergebnis: 41 Prozent fühlen sich durch Facebook & Co. verängstigt, deprimiert und traurig. 64 Prozent beabsichtigen daher, eine Social-Media-Auszeit zu nehmen, 34 Prozent wollen den Netzwerken gar ganz den Rücken kehren.

Nach ihren Gründen dafür befragt, antworteten 41 Prozent, dass die Plattformen zu viel Zeit fressen, 35 Prozent gaben an, dass es dort zu viel Negatives gebe und 18 Prozent fühlten sich vom Aufmerksamkeitsgeheische genervt. Kritisiert wurden auch langweilige Inhalte (26 Prozent), mangelnde Privatsphäre (22 Prozent), die zunehmende Kommerzialisierung (18 Prozent) und eine negative Beeinflussung des persönlichen Selbstwertwertgefühls.

Paradoxer Effekt: Zugleich räumen 66 Prozent der Befragten ein, dass soziale Medien einen positiven Einfluss auf ihr Selbstvertrauen haben. 71 Prozent glauben zudem, dass Facebook und Konsorten sich positiv auf Freundschaften auswirken. Mit geht es demnach nicht, ohne aber offenbar auch nicht.

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