12.03.2018 08:43 |

Pilot angezeigt

Abgestürzte Drohne verursacht 135-Hektar-Waldbrand

Weil seine abgestürzte Drohne einen Waldbrand verursacht hat, muss sich ihr Pilot in den USA vor Gericht verantworten. Bei dem Brand im Coconino National Forest im US-Staat Arizona waren in der Vorwoche rund 135 Hektar Waldland zerstört worden.

Wie „Arstechnica“ berichtet, war die etwa 40 x 40 cm große Hobbydrohne über Grasland abgestürzt, das sich durch den Aufprall entzündete. Die Flammen breiteten sich schnell weiter aus. 30 Feuerwehrleute mussten ausrücken, um ihnen Einhalt zu gebieten. Der Pilot konnte ausfindig gemacht werden und muss sich nun wegen Verursachung eines Waldbrandes verantworten. Dem Bericht nach reicht das Strafmaß hierfür in Arizona von gemeinnützigen über Geld- bis hin zu Haftstrafen.

Laut „Arstechnica“ hatte es erst im Vorjahr im kalifornischen Inyo County National Forest einen ähnlichen Vorfall gegeben. Weitaus häufiger verursachten Drohnen in der Vergangenheit jedoch Probleme, wenn sie bei Waldbränden Löschflugzeugen oder Helikoptern zu nahekamen, um Luftaufnahmen zu machen. Bei Waldbränden gilt daher ein Flugverbot für Drohnen. Solange die Drohnen nicht in der Wildnis starten oder landen, ist das Fliegen über US-Nationalparks ansonsten jedoch erlaubt.

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