Mi, 22. August 2018

Zu spät informiert?

31.01.2018 13:51

iPhone-Bremse: Jetzt ermittelt auch die US-Justiz

Apple gerät wegen der Leistungsdrosselung bei älteren iPhones jetzt auch ins Visier der US-Behörden. Das Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC prüfen laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, ob Apple seine Kunden mit Einführung dieser Drosselung sofort hätte informieren müssen - und nicht erst, nachdem Kunden sich darüber beschwert hatten.

Apple hatte im Dezember eingeräumt, dass ältere Smartphones per Software-Update verlangsamt werden, um zu verhindern, dass sie sich plötzlich ausschalten. Eingeführt hatte der Technologiekonzern dieses Update bereits vor einem Jahr. Mittlerweile hat sich Apple bei den Kunden dafür entschuldigt, den Akkuwechsel deutlich verbilligt und angekündigt, dass die Nutzer bald selbst über die - empfohlene - Leistungsdrosselung entscheiden können.

Bloomberg berichtete unter Berufung auf Insider, dass die späte Information der Kunden einen Gesetzesverstoß darstellen könnte. In den USA drohen dem Konzern zudem zahlreiche Sammelklagen von Verbrauchern. In Frankreich, Italien und Russland wurden Klagen unter anderem wegen eingebauter Produktalterung gegen den Konzern eingereicht.

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