Mindestens zehn Jahre musste ein braver DDR-Bürger warten, bis ein „Trabbi“ ausgeliefert wurde. Das liebevoll „Rennpappe“ genannte Auto hatte einen Zweitaktmotor und stank und lärmte entsprechend fürchterlich.
Der Trabant nT hat mit dem Urahn bis auf den Namen und die prinzipielle Form nichts mehr gemeinsam. Die Kraft kommt nicht aus Gemisch, sondern aus Lithium-Ionen-Akkus, die für eine Reichweite von 160 Kilometern gut sind: Der neue Trabbi wird elektrisch angetrieben. 64 PS leistet der Motor und ermöglicht damit eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.
Der neue Trabant ist zwar ein Showcar, aber auch komplett ausgestattet, inklusive Klimaanlage und Fensterheber. Auf 3,95 Meter Länge steht da ein flott gestalteter Stadtflitzer mit Lifestyle-Ambitionen.
Ob das Auto in Serie geht, steht noch nicht fest. Spezialfahrzeugbauer IndiKar, der den nT entwickelt hat, sucht einen Investor, der 30 Millionen Euro in das Projekt steckt.
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