Eine erst jetzt vorgestellte Testversion der Suchmaschine mit dem Namen SAPIR (Search in Audio visual content using Peer-to-peer Information Retrieval) soll der Öffentlichkeit einen Einblick in die Arbeit der Forscher und die Möglichkeiten der Software geben (siehe Infobox).
Das Programm sucht in Fotos und Videos nach Merkmalen wie Farbe, Gestalt, Umriss oder Klang. Als Anwendungsbeispiel wird ein Tourist genannt, der mit seiner Handykamera eine Statue fotografiert hat und später wissen möchte, was denn das auf seinem Bild eigentlich ist. SAPIR sucht dann nach ähnlichen Bildern, die vielleicht weitergehende Informationen zum Beispiel zum Baujahr enthalten.
Als weiteres mögliches Anwendungsgebiet der Software wird die Medizin genannt, wo Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Quellen durchsucht und nach ähnlichen medizinischen Indikationen abgeglichen werden könnten.
Hintergrund der Forschungen ist die Erkenntnis, dass der größte Teil der Informationen im Internet aus Multimedia-Inhalten besteht. Diese sind oft unstrukturiert und nicht richtig kategorisiert und verschlagwortet.
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