20.12.2017 15:38 |

Nichts gelernt

„123456“ auch 2017 dümmstes Passwort

Ist es Dummheit, Leichtsinn oder einfach nur Bequemlichkeit? Die Zahlenfolge "123456" und das Wörtchen "password" führen jedenfalls auch 2017 die Liste der gebräuchlisten und somit schlechtesten Passwörter an. Von welchen Kennwörtern Sie besser noch die Finger lassen sollten, verrät der Sicherheitsspezialist SplashData in seiner alljährlichen Liste der "Worst Passwords".

Das US-Unternehmen wertete das sechste Jahr in Folge frei im Internet kursierende Passwörter aus und erstellte anhand dieser - über fünf Millionen Stück - seine Liste der "Worst Passwords of 2017". Spitzenreiter sind demnach unverändert "123456" und "password", gefolgt von - ebenfalls ein alter Bekannter - "12345678".

Auch auf den weiteren Plätzen gab es wenig Bewegung: "qwerty", "12345", "123456789" befinden sich gegenüber dem Vorjahr unverändert auf den Plätzen vier, fünf und sechs. Neu in den Top Ten dagegen das Passwort "letmein" (Lass mich rein) auf Rang sieben, gefolgt von "1234567", "football" und "iloveyou".

So geht's richtig
Wer sicher im Netz unterwegs sein möchte, der sollte laut Splashdata ein Passwort wählen, das aus mindestens zwölf Zeichen besteht, darunter Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Für verschiedene Websites sollten außerdem unterschiedliche Passwörter verwendet werden. Wer sich so viele Passwörter nicht merken kann, könne zu einem Passwort-Manager greifen.

Fast alle namhaften Anbieter von Sicherheitslösungen bieten entsprechende Programme inzwischen größtenteils kostenlos an. Wer Hilfe bei der Erstellung eines sicheren Passworts braucht, kann zudem von sogenannten Passwortgeneratoren Gebrauch machen, von denen sich zahlreiche im Internet finden.

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