Tipp 1 – Freudig einstimmen
Wecke die Vorfreude bei deinem Kind, damit es mit positiven Gefühlen an den Schulanfang herangeht. Erzähle ihm von deinem eigenen Schulbeginn und was du alles Lustiges erlebt hast. Dein Kind sollte das Gefühl haben, dass in der Schule viele tolle Dinge passieren und dass es einiges dazulernt. Erinnere es auch daran, dass es neue Freunde finden wird bzw. seine alten Freunde aus dem Vorjahr nun wieder jeden Tag sieht.
Tipp 2 – Sorgen ausräumen
Wenn du merkst, dass dein Kind bedrückt wirkt, dann sprich das offen an und frage es, welche Gedanken es sich macht. Vielleicht hat es Angst, alleine zu sein, oder es sorgt sich, dass es nicht gut genug sein wird bzw. dass es schlechte Noten bekommt. Egal, was es ist, nimm seine Sorgen ernst und sprich mit ihm darüber. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass dein Kind das Gefühl bekommt, dass es immer zu dir kommen kann und du ihm keine Vorhaltungen machen wirst. Keinesfalls solltest du dein Kind unter Leistungsdruck setzen oder ihm gar drohen.
Tipp 3 – Begleiten
Nimm dir speziell in den ersten Wochen des neuen Schuljahres Zeit, um jeden Tag mit deinem Kind die Ereignisse in der Schule zu besprechen. Gerade in der Volksschule solltest du auch darauf achten, dass es seine Hausübungen macht und auch ein Auge darauf haben, wie es mit dem Lernstoff zurecht kommt. Merkst du, dass dein Kind Schwierigkeiten in einem Fach hat, solltest du die Lehrkraft kontaktieren, damit ihr gemeinsam Möglichkeiten zur Förderung besprechen könnt. Denn wenn dein Kind einmal einen zu großen Rückstand hat, dann wird es immer schwieriger, diesen aufzuholen.
Tipp 4 – Zur Selbstständigkeit erziehen
Auch wenn du für dein Kind da bist, heißt das nicht, dass du alles für es erledigen solltest. Es sollte sich beispielsweise selbst um seine Schultasche kümmern, seine Sachen einpacken und seine Hausübungen machen. Kontrolliere alles und lobe dein Kind, wenn es seine Sachen gut hinbekommt. So lernt es von Anfang an, eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag zu legen.
Tipp 5 – Einen Arbeitsbereich schaffen
Dein Kind sollte einen Bereich haben, der ihm für die Erledigung seiner Hausaufgaben zur Verfügung steht – optimalerweise einen Schreibtisch in seinem Zimmer. Der Schreibtisch sollte groß genug sein, gut beleuchtet und Ablagemöglichkeiten bieten. Achte darauf, dass dein Kind seine schulischen Pflichten in Ruhe erledigen kann, d.h. ohne Radio, Fernsehen oder Computer.
Tipp 6 – Ein geregelter Tagesablauf
So wie du einen Tagesrhythmus hast, sollte sich auch dein Kind so rasch wie möglich an einen Tagesablauf gewöhnen, weil dann alles leichter von der Hand geht. Steht in der Früh immer zur gleichen Zeit auf, haltet eine Reihenfolge von duschen, anziehen und frühstücken ein und brecht rechtzeitig auf, damit auch ein bisschen zeitlicher Puffer bleibt. Plane genug Zeit für ein Frühstück ein, da dein Kind sich stärken muss. Richte ihm in dieser Zeit seine Jause und ein Getränk, damit es etwas für die große Pause mit hat.
Nach der Schule sollte dein Kind eine Mittagspause machen und dann gleich seine Hausaufgaben erledigen. Wenn es mit diesen fertig ist, dann darf es spielen gehen. Dein Kind sollte sich in dieser Zeit bewegen, Frischluft bekommen und sich austoben. Wenn möglich, gehe mit ihm spazieren oder auf den Spielplatz. Spaziergänge sind auch gut geeignet, um sich über den Tag zu unterhalten. Achte auch darauf, dass die Schlafenszeit jeden Tag eingehalten wird, damit dein Kind am nächsten Tag fit ist.
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