Dass US-Präsident Donald Trump kein Gentleman der alten Schule, sondern eher ein übler Macho ist, wissen wir alle nicht erst seit Kurzem. In seinen früheren Jahren galt der Immobilien-Tycoon aber zumindest als Womanizer – zu Deutsch also als Frauenfreund.
EINERSEITS wurde es deshalb auch allenthalben verstanden, dass er aus den Reihen seiner NATO-Partnerstaaten – nicht nur aus ideologischen Gründen – ausgerechnet Sympathie für die ansehnliche und außerdem politisch weit rechts stehende italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hegte.
ANDERERSEITS scheinen nun für den indessen 80 Jahre alten Herren im Weißen Haus doch machtpolitische Argumente stärker zu wiegen als seine einstige Neigung zur holden Weiblichkeit. Trump nimmt es der Italienerin nämlich schwer übel, dass diese ihn im Iran-Krieg nicht wirklich unterstützt hat. Im Gegenteil: So wurden der amerikanischen Air Force sogar Zwischenlandungen auf Sizilien für die Flüge in den Nahen Osten untersagt und der Angriff auf den Iran allgemein eher missbilligt.
Seitdem attackiert Donald seine vormalige Freundin Giorgia regelmäßig in den sozialen Medien. Er behauptet sogar, sie habe ihn beim jüngsten G7-Gipfel zur Hebung ihrer Popularität um ein Foto „angebettelt“. Worauf Meloni, ganz stolze Römerin, replizierte, sie – und Italien – würden niemals betteln. Und setzte auch noch nach: Ihre Popularität gehe Trump überhaupt nichts an!
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