Aktien beeinflusst

Mit Spam-Mails Millionen verdient

Web
23.06.2009 11:45
Ein 64-jähriger Amerikaner hat in einem Betrugsverfahren gestanden, Millionen von Spam-Mails verschickt zu haben, um die Kursentwicklung chinesischer Aktien zu manipulieren. Vor einem Gericht in Detroit räumte Alan Ralsky am Montag auch die Anklagepunkte Geldwäsche und Verabredung zum Verbrechen ein.

Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zufolge soll Ralsky im Sommer 2005 drei Millionen Dollar eingenommen haben, indem er mit seinen Spam-Mails die Kurse chinesischer Aktien künstlich aufblähte. Ralsky muss nach einem Abkommen mit der Staatsanwaltschaft mit einer Haftstrafe von bis zu dreieinhalb Jahren rechnen.

Insgesamt elf Personen sind in dem Prozess angeklagt. Neun von ihnen haben bisher ein Geständnis abgelegt, um ein möglichst geringes Strafmaß zu erreichen.

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