Schaltgetriebe-Fahrer können in Zukunft ohne Stress am Berg anfahren. Das Geheimnis heißt "Hill Holder" und ist denkbar einfach: Hält der Autofahrer am Berg an und legt bei getretener Kupplung den ersten Gang ein, bleibt die Bremswirkung bis zum Einkuppeln bestehen, auch wenn der Fahrer den Fuß von der Bremse nimmt. Voraussetzung: Der Wagen muss das Stabilitätsprogramm ESP integriert haben.
Einen Hill Holder ohne ESP-Anbindung hatte bisherübrigens bereitsSubaru im Angebot, allerdings nicht auf elektronischer,sondern hydraulischer Basis.
Das erste Fahrzeug mit ESP auf dem Markt war dieaktuelle Mercedes-Benz E-Klasse, in deren SBC-Bremse die Berganfahrhilfeintegriert ist. Ganz neu ist der Berganfahrhelfer im Porsche Cayenne.Dort heißt die Technik PDOA für Porsche Drive Off Assistant.
Der neue Opel Astra bringt ein ähnliches Systemim Frühjahr in die Kompaktklasse. Dort heißt es HSAfür "Hill Start Assist". Auch die Fiat-Modelle Punto undPanda bieten seit heuer einen Hill-Holder. Vorausgesetzt ist wiederum,man erwirbt eine Ausführung mit ESP-Anbindung. Beim Smartkommt der Hill Holder ebenfalls ins Programm.
Die neue Technik bieten derzeit nur die ZuliefererBosch und Conti Teves an. Automatik-Fahrer haben die Anfahrhilfequasi automatisch an Bord.
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