Die Daten des Kampfjet-Plans seien auf geheimen Computern gewesen, die nicht mit dem Internet verbunden seien, berichtete die Zeitung. Sie zitierte ehemalige Regierungsvertreter, welche die Hacker in China vermuteten. Auch in das Luftverkehrskontrollsystem der US-Luftwaffe seien Hacker in den vergangenen Monaten Hacker eingedrungen.
Schutz sehr schwierig
US-Luftwaffengeneral Robert Elder verwies am Dienstag vor Journalisten in Washington darauf, dass der Schutz von Daten bei großen Rüstungsprojekten sehr schwierig sei. An der Entwicklung des neuen Kampfflugzeugs F-35 etwa seien rund 100 Firmen beteiligt, sagte er. "Jedes Mal, wenn wir Daten austauschen, laufen wir Gefahr, dass wir diese mit jemandem teilen, mit dem wir sie nicht teilen wollen."
"Hacker-Angriffe verdoppelt"
Laut US-Verteidigungsministerium haben versuchte Zugriffe auf geheime US-Daten in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Solche Hacker-Angriffe hätten sich "in letzter Zeit verdoppelt", sagte Pentagon-Sprecher Bryan Whitman am Dienstag. Er sehe aber keinen Anlass für besondere Besorgnis: "Wir haben robuste Schutzmaßnahmen für unsere Netzwerke", fügte der Sprecher hinzu. Seines Wissens nach seien bei dem Hacker-Angriff auf das Pentagon keine sensiblen Daten geknackt worden. Zu Details wollte er sich aber nicht äußern.
China rüstet auf
In einem Bericht war das Pentagon erst vor kurzem zu dem Schluss gekommen, dass insbesondere China seine Kapazitäten zur Cyber-Spionage stark ausbaue.
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