Der "Student Account" wird zu diesem Zweck als Unterkonto eines bestehenden PayPal-Kontos eingerichtet. Die Eltern entscheiden dann, wie viel Geld sie ihrem Nachwuchs – ein Mindestalter von 13 Jahren vorausgesetzt - jeweils zur Verfügung stellen, wobei zwischen einmaligen Beträgen sowie einem kontinuierlichen Zugang für die Kinder gewählt werden kann. Für das moderne Taschengeld-Konto fallen keinerlei Gebühren auf Seite der Jugendlichen an. Die Verkäufer zahlen die üblichen zwei bis drei Prozent, die bei PayPal-Transaktionen eingehoben werden.
Bisher steht das neue PayPal-System nur ausgewählten Nutzern in einer Beta-Version zur Verfügung. Diese testen derzeit Funktionen wie das Überwachen der von den Kindern getätigten Ausgaben. So können die Erwachsenen zum Beispiel festlegen, bei jeder Finanzaktivität über 100 Dollar benachrichtigt zu werden und dieser zustimmen zu müssen, bevor die Transaktion durchgeführt wird. Damit behalten die Erziehungsberechtigten immer die letzte Kontrolle über die Einkäufe der Jugendlichen. Außerdem ist es möglich, die Ausgaben der Kids zu jeder Zeit zu stoppen.
Den Kindern wird hingegen die Möglichkeit gegeben, auch spontan mehr Geld für das PayPal-Konto anzufordern bzw. den Rahmen kurzfristig zu erhöhen. Dazu müssen sie lediglich eine SMS an den Service schicken und darin den gewünschten Betrag fordern. Natürlich werden gleichzeitig auch die Eltern informiert, die der Anfrage zustimmen oder diese ablehnen können. Wann das neue System der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird, ist bislang nicht bekannt. Für PayPal selbst bietet es wohl die Möglichkeit, einen weiteren Markt zu erschließen. Immerhin geben Teenager jährlich Milliarden für Konsumgüter aus. (pte)
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