Ein solch praktisches Tool ist etwa "Foxy Tunes" für Mozillas Firefox Browser oder den microsoft’schen Internet Explorer, mit dessen Hilfe sich der Media Player direkt aus dem Browser heraus ansteuern lässt. Das lästige Wechseln zwischen Media Player und Browser-Fenster entfällt somit. Darüber hinaus kann „Foxy Tunes“ mit nur einem Klick weiterführende Informationen wie Künstler-Biographien oder Album-Covers zum aktuell laufenden Lied anzeigen. Neben dem Windows Media Player unterstützt das Tool noch eine Vielzahl anderer Player, etwa Winamp, iTunes, Sonique oder den Real Player.
Als nicht minder nützlich erweist sich das Plugin "Reprise", das den Windows Media Player (WMP) um eine "Resume"-Funktion erweitert. Einmal installiert und aktiviert (im WMP unter "Extras"-"Plugins"-"Optionen"), können Filme, Hörbücher oder auch die Lieblings-Arien an genau jener Stelle fortgesetzt werden, an der sie zuletzt beendet wurden. Ein Klick auf "Apply" (wer des Französischen nicht mächtig ist, sollte bei der Installation unbedingt das englische Sprachpaket auswählen) in dem sich bei jedem Start des Players öffnenden Fenster genügt.
An Film- wie Musikfans gleichermaßen richtet sich das "K-Lite Codec Pack", mit dem sich die Anzahl der vom Windows Media Player unterstützten Audio- und Videoformate (DivX, XviD, AC3, Ogg Vorbis oder beispielsweise WMA) beträchtlich steigern lässt. Die oftmals ergebnislose Suche des Microsoft-Players nach einem passenden Format-Umwandler und der damit einhergehende schwarze Bildschirm gehören nach der einmaligen Installation der Vergangenheit an. Das "K-Lite Codec Pack" steht in verschiedenen Ausführungen zum Download bereit, die sich allesamt im Umfang der mitgelieferten Codecs unterscheiden – von "Basic" (rund 15 Megabyte) bis "Mega" (knapp 19 Megabyte).
Besseren Sound bei der Wiedergabe über Kopfhörer verspricht wiederum das Tool "4Front Headphones", das neben Microsofts Windows Media Player auch von Winamp, Sonique, Jet Audio, Musicmatch oder Foobar unterstützt wird. Das Plugin, das nach der Installation über ein Symbol im System Tray am unteren rechten Bildschirmrand konfigurierbar ist, erzeugt ein räumliches Klangbild, um so dem oftmals flach wirkenden Stereo-Sound der Kopfhörer entgegenzuwirken.
Mit Hilfe des deutschsprachigen Gratis-Tools "No23 Recorder" lassen sich schließlich über den Windows Media Player abgespielte Songs, Streams oder sonstige an den PC angeschlossene Audioquellen aufzeichnen und dauerhaft auf der Festplatte konservieren. Die Songs können sowohl im MP3- als auch im WAV- oder Ogg/Vorbis-Format gespeichert werden; Qualität und Bitrate lassen sich vor der Aufzeichnung festlegen. Der Windows-eigene "Audiorecorder" kann somit getrost die Koffer packen, zumal das Tool auch einen CD-Ripper integriert hat, mit dem sich die eigenen CDs auf dem PC archivieren lassen.
Wer zu guter Letzt wissen möchte, was der Lieblingskünstler da während seines Singsangs eigentlich so von sich gibt, der sollte einen Blick auf das "Lyrics"-Plugin werfen, das neben dem Windows Media Player auch für Winamp bereit steht. Einmal installiert, zeigt das Tool im "Aktuelle Wiedergabe"-Reiter des Players nicht nur den zum Song passenden Text an, sondern oftmals auch Übersetzungen desselbigen sowie Hintergrundinformationen. Genau das Richtige, um für den nächsten Karaoke-Abend zu trainieren…
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