Die Generalsanierung der Südautobahn im Bereich zwischen Wöllersdorf und Wiener Neustadt in Niederösterreich stellt täglich Tausende Autofahrer vor eine Geduldsprobe. Bis Ende Juni gibt es durch eine Verengung bei der S4-Einmündung eine zusätzliche Herausforderung. Die Asfinag ist sich dessen durchaus bewusst.
Von dem Wunsch, um 7 Uhr in ihrem Büro in Kottingbrunn, Bezirk Baden, zu sein, hat sich die Katzelsdorferin Jutta Sigmund-Akhavan Aghadam schon seit Längerem verabschiedet. Schuld daran sei die Generalsanierung der Südautobahn zwischen Wiener Neustadt und Wöllersdorf.
Zeitverlust von bis zu 30 Minuten
Dieser Tage riss ihr dann doch der Geduldsfaden, nachdem sie fast ein Jahr lang einen täglichen Zeitverlust von bis zu 30 Minuten hingenommen hatte.
Denn plötzlich ist es nur noch eine Spur statt zwei, die von der S4 auf die A2 mündet. „Eine Zumutung!“, so die Autofahrerin erbost.
Verengung auf eine Spur bis Ende Juni
Seitens der Asfinag ist man sich des geschilderten Zeitverlustes und der damit einhergehenden Belastung bewusst: „Gerade deshalb ist es unser Ziel, Bauzeiten kurzzuhalten“, verspricht Pressesprecher Andreas Steindl. Eine Verengung auf eine Spur sei technisch erforderlich, „um die neue Betondecke im Bereich der künftigen Beschleunigungsspur der S4 unter den notwendigen Qualitätsstandards herstellen zu können.“
Die Fertigstellung ist für Ende Juni geplant. Die gesamte Baustelle auf der A2 mit rund 84 Millionen Euro Projektkosten soll im Oktober 2026 beendet sein.
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