Fliegende Spritzen

Bill Gates investiert in kühne Forschungsprojekte

Elektronik
23.10.2008 10:31
Die Stiftung von US-Multi-Milliardär Bill Gates hat am Mittwoch Wissenschaftlern aus 22 Ländern für ihre kühnen Forschungsideen eine Finanzspritze verpasst. Darunter ist beispielsweise ein japanisches Projekt, das Moskitos als mobile Impfstoff-Träger einsetzen möchte.

Die Stiftung des Microsoft-Gründers und seiner Frau Melinda vergab insgesamt 104 der mit jeweils 100.000 Dollar (rund 78.000 Euro) dotierten Stipendien, mit denen "kühne und noch unerprobte Wege zur Verbesserung der Gesundheit weltweit" gegangen werden sollen. In den kommenden fünf Jahren will die Gates-Stiftung mit insgesamt 100 Millionen Dollar innovative Ideen aus der Forschung fördern.

Mit den Stipendien greifen die Gates Universitäten, Nichtregierungsorganisationen und Firmen bei ihrer Forschungsarbeit unter die Arme. Darunter ist auch ein Projekt der Jichi-Medizin-Fakultät aus Japan, bei dem Forscher Moskitos als "fliegende Spritzen" einsetzen wollen: Beim Stechen sollen sie ihren Opfern gleichzeitig einen Impfstoff "einimpfen".

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