Das Grundkonzept von Suggest (siehe Infobox) ist einfach: Während ein Anwender eine Suchanfrage eintippt, wird aufgrund der bisher eingetippten Zeichen in Echtzeit eine Liste mit entsprechenden Vorschlägen angezeigt. Das kann helfen, präzisere Anfragen zu formulieren. Wer beispielsweise "Hotels in Washington" sucht, bekommt unter anderem die Vorschläge, die Suche auf Washington D.C. oder aber den Staat Washington einzugrenzen.
Auch bei Tippfehlern können die Vorschläge Abhilfe schaffen: Hinter "Berln" etwa vermutet Suggest eine Anfrage zu Berlin. Und auch Anschläge vermag das Feature dem Anwender zu ersparen. Bei der Eingabe "San F" beispielsweise schlägt Suggest neben der Stadt San Francisco auch spezialisierte Anfragen zu einzelnen dort beheimateten Profi-Sportteams vor.
Seit September 2004 war Suggest Teil der Google Labs und konnte von Interessenten bereits getestet werden. Innerhalb der nächsten Tage soll die Funktion nun Liu zufolge für die englischsprachige Suche auf Google.com zum Standard werden. Ob mit einer ebenso baldigen Umsetzung von Suggest für die deutsche Suche zu rechnen ist, ist derzeit nicht bekannt. (pte)
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