Ohne böse Absicht

Unbedarfte Mitarbeiter größeres Risiko als Hacker

Web
17.09.2009 12:14
Angestellte, die unabsichtlich gegen Sicherheits-Richtlinien von Unternehmen verstoßen, stellen laut einer US-Studie ein weit größeres Sicherheitsrisiko dar als externe Hacker und Betrüger in den Reihen der Mitarbeiter. Besonders problematisch dabei sei, dass die IT-Verantwortlichen die internen Gefahren nur unzureichend wahrnähmen. Zu diesem Schluss kommen die Marktforscher von International Data Corporation nach einer Befragung von 400 Unternehmen aus den USA, Frankreich, Deutschland und Großbritannien.

Die Verantwortlichen würden nämlich ihren Fokus klar auf externe Bedrohungen richten und darüber unbeabsichtigte Sicherheitslecks durch fahrlässigen Umgang mit internen Daten vernachlässigen.

Die befragten 400 Unternehmen meldeten insgesamt über 6.000 Fälle von unbeabsichtigtem Datenverlust durch Fahrlässigkeit und über 5.800 Mal- und Spyware-Attacken, die durch unachtsames Surfen im Internet ausgelöst wurden.

Den größten finanziellen Schaden durch unbeabsichtigte Sicherheitsgefährdungen durch Mitarbeiter erleiden laut der Studie französische Unternehmen.

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