Erst am Montag hatte der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Connecticut, Richard Blumenthal, Google ein "beunruhigendes Eindringen in die Privatsphäre" vorgeworfen. Gemeinsam mit mehreren Bundesstaaten wolle man nun herausfinden, inwieweit das Unternehmen mit der Aufzeichnung von ungesicherten WLAN-Verbindungen gegen Gesetze verstoßen hat, und damit sicherstellen, dass sich Derartiges nicht wiederholt.
"Google muss auspacken!", sagte Blumenthal. Er bescheinigte dem Konzern zwar die Bereitschaft zur Kooperation. "Ihre bisherigen Stellungnahmen haben aber genauso viele Fragen aufgeworfen wie Antworten gegeben." Bei einem Vorgespräch zu den gemeinsamen Ermittlungen haben Vertreter von mehr als 30 US-Bundesstaaten teilgenommen. Blumenthal geht davon aus, dass letztlich eine "bedeutende Zahl" von Staaten mitmacht.
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