Das sagen die Leser

ORF-Wahl regt auf: „Alles Augenauswischerei“

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12.06.2026 13:00
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Von Community

Die Entscheidung rund um die Neubesetzung an der ORF-Spitze löste im „Krone“-Forum eine massive Protestwelle aus. In Tausenden Postings kritisierten die Leserinnen und Leser die politische Postenschacherei, die Zusammensetzung der Kontrollgremien und die bestehende Haushaltsabgabe. Viele empfinden das gesamte Verfahren als Inszenierung. Eine Auswahl der Reaktionen lesen Sie hier.

„Meiner Meinung nach gehört der ORF abgeschafft!“, fordert Gazelle angesichts der fixen Haushaltsabgabe. Viele Beitragszahler sehen im Stiftungsrat den aktuellen Wählerwillen nicht mehr abgebildet. Kritisiert wird vor allem der anhaltende Einfluss der ehemaligen Großparteien SPÖ und ÖVP, die trotz sinkender Umfragewerte die Gremien dominieren. Das gesamte Bestellungsverfahren wird von den Teilnehmern als reine Augenauswischerei wahrgenommen.

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wirdschonwerde21
Die größte Frechheit in dieser Causa:
SPÖ-ÖVP haben in der Wählergunst Stand heute keine 40% mehr - bei der NRW waren es auch keine 50%, bestimmen tun sie aber gefühlt zu 100%. Selbst im Stiftungsrat haben die beiden ehemaligen Großparteien eine klare Mehrheit.
Mehr als Sechs von Zehn Gebührenzahler sind aktuell GEGEN diese Parteien, die es sich nach der Wahl des GD noch besser richten möchten: Den ORF, den man sich jetzt zusammen zimmert, dann so in der Verfassung zu verankern - und wenn das gelingen sollte, dann braucht Österreich über einen Orban in Ungarn nicht mehr lästern, den dieses Szenario würde alles bisher Dagewesene europaweit übertreffen...
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Gazelle
Meiner Meinung nach gehört der ORF abgeschafft. Die verpflichtende Finanzierung belastet viele Haushalte, obwohl nicht jeder das Angebot nutzt. Ein freier Medienmarkt mit privaten Anbietern könnte dieselben Aufgaben übernehmen, ohne die Bevölkerung zur Zahlung zu verpflichten. Dadurch würden viele Streitigkeiten rund um Gebühren, politische Einflussnahme und die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wegfallen. Das könnte zu mehr Ruhe und Zufriedenheit in Österreich beitragen.
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Bistdeppat
Durch den ORF-Beitrag zahlt fast jeder Haushalt in Österreich für den Rundfunk, aber die tatsächliche politische Zusammensetzung im Kontrollgremium weicht massiv vom Wählerwillen im Nationalrat ab. Und diese Herrschaftenen im ORF erzählen uns was von unpolitisch.... dreister gehts fast nicht mehr.
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Forderungen nach Privatisierung
Die automatische jährliche Belastung der privaten Haushalte sorgt für Unmut. Mehrere User befürchten, dass die Gebühren in den kommenden Jahren schrittweise weiter angehoben werden, während das Programmangebot die Erwartungen nicht erfüllt.

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weitblick11
Privatisieren, es ist eine einzige Zumutung für einen Sender zuzahlen, welchen man absolut nicht sehen möchte!
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LeserInnen
Die Haushaltsabgabe wird natürlich 2029 steigen und steigen. Wieder ein Grund mehr diesen korrupten Haufen der ÖVP eine Absage zu erteilen.
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tacito
Die Haushaltsabgabe ist gekommen um zu bleiben. Genau das sagt man nach der Wahl. Vielleicht wäre er als Bundeskanzler auch geeignet.
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„Kandidat stand im vorhinein schon fest!
Auch die Wahl von Clemens Pig wird von einigen Lesern kritisch gesehen. Mehrere User äußern den Verdacht, dass die Entscheidung bereits im Vorfeld festgestanden habe und sprechen von einer „geschobenen“ Wahl. Andere sehen darin ein weiteres Beispiel für politische Einflussnahme auf den ORF.
 

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Florestan13
Das ganze Theater hätten sie sich sparen können. Der Kandidat stand von vornherein schon fest. Alles Augenauswischerei!
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automati
DAS war eigentlich schon im Vorfeld klar.
Die angebliche Wahl ist nur ein vorgeschobenes Kindermärchen.
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Vayu
Wie im kleinen so im großen, Packelei, Freunderlwirtschaft, Postenschacher überall. Von kleinsten Gemeinden aufwärts bis in die Bundesregierung. Das gleiche bei staatsnahen Betrieben, selbst beim Lagerhaus und, und, und.
Ein Schmierentheater sonder gleichen. Das Motto unserer Politiker ist anscheinend: "Ist der Ruf erstmal ruiniert lebt es sich ganz ungeniert"
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Ihre Meinung ist gefragt!
Wie sehen Sie die politische Zusammensetzung des ORF-Stiftungsrates im Vergleich zum aktuellen Wählerwillen? Sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert, beibehalten oder vollständig privatisiert werden? Diskutieren Sie mit, wir sind gespannt auf Ihre Meinung in den Kommentaren!

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