Erst im vergangenen Oktober waren Computer japanischer Parlamentarier von einem Virus ausgespäht worden. Die Schadsoftware wurde zudem in mindestens neun Ländern auf Rechnern in japanischen Botschaften und Konsulaten entdeckt. In zwei Fällen konnte nachgewiesen werden, dass das Programm Daten an chinesische Server gesandt hatte.
Mit der nun entwickelten Cyberwaffe möchte Japan rigoroser gegen derlei Attacken vorgehen. Weil die Verwendung einer Cyberwaffe jedoch gegen japanische Gesetze verstoßen könnte, müsse Japan der Zeitung zufolge noch Gesetzesveränderungen vornehmen. In den USA und China sollen dem Bericht nach indes ähnliche Cyberwaffen bereits Verwendung gefunden haben.
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