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Dünne Folie statt Monitor

27.01.2004, 18:18
Dünne Folie statt Monitor
Hauchdünne Displays sind aus Science- Fiction- Filmen schon längst bekannt: Die elektronische Zeitung, die automatisch aktuelle Nachrichten zeigt und zusammenrollbar ist, wird schön langsam Realität. Philips hat eine Polymer- Folie mit elektronischer Tinte vorgestellt.
Nach jahrelanger Forschungsarbeit ist es Philips gelungen, Prototypen von ultradünnen, großflächigen, aufrollbaren Displays zu fertigen. Demnächst sollen die Folien bereits industriell hergestellt werden. Auf einer ultradünnen Plastikfolie ist die Treiberelektronik integriert, die mit einer Schicht aus "elektronischer Tinte" Bilder und Texte darstellen kann. Die Erfindung könnte die Entwicklung von elektronischen Büchern, Zeitungen und Zeitschriften erheblich beschleunigen, da Laptops zu sperrig und Mobiltelefone zu klein sind, schreibt Philips in einer Aussendung. Die Displays bestehen aus einer 25 Mikrometer dicken Aktiv- Matrix- Basisschicht, die die Pixel- Steuerung in Form von Elektronikkomponenten aus Kunststoff enthält, und einer 200 Mikrometer (m) dicken Schicht auf der Vorderseite bestehend aus 'elektronischer Tinte'. Nach Angaben des Herstellers sei das Folien- Display genauso lesefreundlich wie Papier und verbrauche sehr wenig Energie. Derzeit gebe es die Möglichkeit rund 5000 solcher Displays pro Jahr herzustellen, diese Zahl soll aber noch stark erhöht werden.
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