Das kindliche Gehirn ist besonders oft betroffen: Intelligenzminderung sowie Verhaltens- , Lern- und Schlafstörungen zählen zu den häufigsten Folgen von Alkoholeinfluss. Im Laufe der Jahre treten mitunter verzögerte Sprachentwicklung, Hyperaktivität und Konzentrationsschwächen auf. Körperlich wirkt sich der Konsum von Hochprozentigem auf viele Kinder mit lebenslangen Beeinträchtigungen wie Minderwuchs, Fehlbildungen, Hör- und Schluckstörungen sowie vor allem Herzfehlern aus.
"Alkohol gelangt über die Plazenta direkt zum Ungeborenen, das ihn aber nicht abbauen kann", warnt der Wiener Kinderarzt Prim. Dr. Klaus Vavrik. "Es gibt daher kein gesundes Maß an Alkohol in der Schwangerschaft!"
Darauf soll nun auch die Kampagne Mein Kind will keinen Alkohol aufmerksam machen, die von prominenten Müttern unterstützt wird, wie Schauspielerin Kristina Sprenger, Ex- Skirennläuferin Michi Dorfmeister oder Moderatorin Sandra König.
Tipp: Die Broschüren "Alkohol in der Schwangerschaft" (Download ) und "Ein paar Worte für alle, die noch nicht sprechen können" (Download ) informieren über die schädigende Wirkung und die Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft.