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So reinigst du deine Computerhardware richtig

27.03.2010, 12:30
So reinigst du deine Computerhardware richtig (Bild: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images)
Foto: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images
Dass sich die meisten Bakterien im Büro nicht auf den Türgriffen der Toilette, sondern auf den Tastaturen befinden, hat eine britische Studie bereits vor Jahren ergeben. Dass Schmutz im und um den PC allerdings auch für den Rechner zu einem Problem werden kann, ist schon weniger bekannt. Beide Umstände sollten jedoch genug Anlass dazu geben, nach dem großen Reinemachen auf der Festplatte auch die Hardware des PCs einem Frühlingsputz zu unterziehen.

Als Erstes kommen dabei die Peripheriegeräte Tastatur und Maus dran. Zu Beginn sollte das Keyboard und die Maus einfach einmal kräftig ausgeschüttelt werden, um den groben Schmutz loszuwerden. Im Anschluss heißt es, mit einem Fön mit (und das ist wichtig) Kaltluftfunktion zu Werke zu gehen. Mit diesem bläst du den feinen Staub aus den Geräten. Natürlich kannst du dazu alternativ auch einen im Handel erhältlichen Druckluftspray verwenden. Danach werden beide Eingabegeräte mit einem Desinfektionsmittel abgewischt. Dieses sollte immer zuerst auf das benutzte Tuch und nicht direkt auf das Gerät gesprüht werden.

Sollten einzelne Tasten auf der Tastatur schwer verschmutzt sein, so heißt es, diese aus dem Layout herauszuheben. Das gelingt mit einem Schlitzschraubenzieher meistens ganz gut, rohe Gewalt sollte dabei aber nicht angewandt werden. Um nach der Säuberung der einzelnen Tasten diese wieder an den richtigen Ort zu bringen, solltest du zuvor entweder ein Foto der Tastatur machen oder dir ein entsprechendes Bild im Internet suchen, sonst kann das nach dem Putzen zum eher nervigen Rätselraten verkommen.

Reinigen des Monitors

Auch beim Säubern des Flachbild- Monitors gilt es, einiges zu beachten. Alleroberste Regel sollte aber sein: Finger weg von Scheuermitteln, alkoholhaltigen Reinigern und Lösungsmitteln, da diese die Beschichtung des Bildschirms zerstören können. Dementsprechend macht es Sinn, Staub und dergleichen zuerst einmal mit einem trockenen Mikrofasertuch wegzuwischen. Ist dieser Vorgang noch nicht ausreichend, wird das Tuch in lauwarmes Wasser getaucht und im Anschluss gut ausgewrungen. Nun kannst du den Bildschirm erneut wischen.

Sollten sich danach noch immer Flecken hartnäckig am Display halten, bleibt wohl nichts anderes übrig, als ein Reinigungsmittel zu verwenden. Hierfür eignen sich spezielle Reiniger für Monitore am besten, die in jedem Computergeschäft zu bekommen sein sollten. Auch dabei gilt es wieder, das Putzmittel nicht direkt auf den Monitor, sondern auf das Tuch zu sprühen. Zu viel Druck sollte in keinem der Arbeitsschritte ausgeübt werden, da dadurch das Display Schaden nehmen kann.

Säubern des Rechners

In jedem PC sammelt sich auf die Dauer Staub an. Das geschieht durch die Luftzirkulation im Inneren, die von den Kühlern von Netzteil, Grafikkarte und Co. verursacht wird. Um mit der Reinigung des Rechners zu beginnen, musst du ihn zuerst unbedingt vom Stromnetz abstecken. Danach kannst du das Gehäuse öffnen (meistens müssen dafür auf der Rückseite Schrauben gelockert werden).

Liegt dann das Innenleben offen da, kann der gröbste Staub mit einem Staubsauger mit kleinem Aufsatz abgesaugt werden – zu hoch sollte die Leistung dabei allerdings nicht eingestellt sein. Bei den Kabeln gilt es natürlich, Vorsicht walten zu lassen, damit diese nicht aus dem Mainboard gezogen oder gar abgerissen werden. Im Anschluss kommt wieder der Fön (wie bereits gesagt: unbedingt auf Kaltluft stellen) oder der Druckluftspray zum Einsatz, um den Staub auch wirklich aus allen Ritzen zu bekommen.

Im Innenraum des PC solltest du auf jedwede Form von flüssigem Reinigungsmittel verzichten, da die Gefahr einer Beschädigung der elektronischen Teile zu groß ist. Ein trockenes weiches Tuch und Wattestäbchen sollten es zur Endreinigung allerdings auch tun. Die "Rotoren" der Lüfter solltest du dabei nicht von Hand drehen, da dadurch der Antrieb beschädigt werden könnte.

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